Der Sternenhimmel im Herbst

Ziemlich hoch über dem westlichen Horizont ist das Sommerdreieck noch sehr gut zu sehen: Deneb im Sternbild Schwan, Wega in der Leier und Atair im Adler.

Im Osten erscheinen nun schon die Wintersternbilder: der Fuhrmann mit seinem Hauptstern Kapella, der Stier mit Aldebaran und den Plejaden und – tiefer über dem Horizont Orion und die Zwillinge

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Mit freundlicher Genehmigung unter Nutzung der DVD-ROM "Redshift 7 Premium" © 2009 United Soft Media Verlag GmbH, München / © 2009 Maris Multimedia Ltd.

Das charakteristische Herbstviereck oder Pegasusquadrat steht hoch oben im Süden. Es ist Bestandteil des Sternbilds Pegasus, obwohl die linke obere Ecke des Pegasusquadrat offiziell zu Andromeda gehört, einem lang gezogenem Sternbild, das sich zum Osten hin erstreckt:

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Mit freundlicher Genehmigung unter Nutzung der DVD-ROM "Redshift 7 Premium" © 2009 United Soft Media Verlag GmbH, München / © 2009 Maris Multimedia Ltd.

Zwischen Andromeda und Fuhrmann befindet sich das Sternbild Perseus, das einen schönen Bogen von Kassiopeia zu den Plejaden beschreibt. Perseus und Kassiopeia liegen mitten in der Milchstraße, die sich von Osten nach Westen über die Himmelskuppel erstreckt

Die schönsten Sternschnuppenschwärme im Herbst sind die Orioniden mit ihrem Maximum um den 22. Oktober, die Tauriden (6. November), die Leoniden (17. November) und der besonders reichhaltige Strom der Geminiden (14. Dezember)

 

In den Herbstmonaten steht der Große Bär abends niedrig über dem nördlichen Horizont.
Kassiopeia und Kepheus stehen dagegen hoch am Himmel; Kassopeia befindet sich fast im Zenit.

Der Drache schwebt hoch oben im Nordwesten; zwischen dem Kopf des Drachen und dem westnordwestlichen Horizont steht das Sternbild Herkules.