Der Sternenhimmel im Winter

Im Winter ist der Sternenhimmel am allerschönsten. Hoch über dem südlichen Horizont sind unzählige helle Sterne sichtbar, unter ihnen auch die Sterne des Wintersechsecks: Rigel im Sternbild Orion, Aldebaran (Stier), Kapella (Fuhrmann), Kastor (Zwillinge), Prokyon (Kleiner Hund) und Sirius (Großer Hund). Sirius ist der hellste Stern am ganzen Nachthimmel

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Quelle: Wikipedia

Mehr oder weniger in der Mitte des Wintersechsecks befindet sich der orangerote Stern Beteigeuze, der die Schulter des Orion markiert. Auf halber Strecke zwischen Beteigeuze und Rigel sind die drei Gürtelsterne des Orion zu sehen

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Mit freundlicher Genehmigung unter Nutzung der DVD-ROM "Redshift 7 Premium" © 2009 United Soft Media Verlag GmbH, München / © 2009 Maris Multimedia Ltd.

Aldebaran zeigt auch einen orangenen Farbton, Rigel und Sirius dagegen sind etwas blauer. Der gelbe Stern Kapella steht fast im Zenit. Rechts über Aldebaran stehen die Plejaden (das Siebengestirn), ein prächtiger offener Sternhaufen, der mit bloßem Auge zu sehen ist

Mit freundlicher Genehmigung unter Nutzung der DVD-ROM "Redshift 7 Premium" © 2009 United Soft Media Verlag GmbH, München / © 2009 Maris Multimedia Ltd.

Hoch im Westen ist Perseus zu finden: ein Sternenbogen, der sich von den Plejaden bis fast zu dem W-förmigen Sternbild Kassiopeia ausdehnt, das oben im Nordwesten steht.

Im Norden steht der Drache mit dem Kopf sehr nahe am Horizont.

Der Große Bär ist hoch oben im Nordosten zu finden; der Schwanz zeigt in Richtung Horizont.

Sehr niedrig im Nordwesten ist der Stern Deneb zu sehen, der zum Sommerdreieck gehört. Das Herbst- oder Pegasusquadrat ist tief unten im Westen noch sichtbar, während im Osten das Frühlingssternbild Löwe schon zum Vorschein kommt.

Auffallende Meteorströme sind die Ursiden mit dem Maximum um den 23. Dezember und die Quadrantiden (4. Januar)