Cassiopeia

Mit freundlicher Genehmigung unter Nutzung der DVD-ROM "Redshift 7 Premium" © 2009 United Soft Media Verlag GmbH, München / © 2009 Maris Multimedia Ltd.

Die fünf Hauptsterne der Kassiopeia bilden ein markantes W beziehungsweise M am Himmel, daher wird sie auch als Himmels-W oder Himmels-M bezeichnet. Die Spitze in der Mitte des W zeigt ungefähr auf den Nordpolarstern, den man so mit Hilfe der Kassiopeia auffinden kann.

Die Kassiopeia gehört zu den nördlichen zirkumpolaren Sternbildern, die in unseren Breiten das ganze Jahr über zu sehen sind.

In der Nähe des Sterns β Cassiopeiae (Caph), dem östlichsten Stern, verläuft der Großkreis mit 0° Rektaszension - also der „Nullmeridian“ des Himmels. Der hellste Stern ist der veränderliche Stern Schedir. Die offenen Sternhaufen M103 und M52 kann man mit einem normalen Fernglas beobachten.

Die Region der Kassiopeia ist sehr sternreich, da sich die Milchstraße durch das Sternbild zieht. Mehrere offene Sternhaufen können hier beobachtet werden.

Mythologischer Hintergrund

Die äthiopische Königin Cassiopeia war die Gemahlin des Cepheus (Kepheus) und die Mutter der Andromeda. Cassiopeias Hochmut , schöner zu sein als die Töchter des Nereus, beschwor dessen Zorn herauf. Zur Strafe sollte ihre Tochter Andromeda dem Meeresungeheuer (Cetus, Wal) geopfert werden. Perseus rettete Andromeda und heiratete sie. Cassiopeia, Cepheus, Andromeda und Perseus wurden an den Himmel gesetzt.

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