Leier (Lyra)

Mit freundlicher Genehmigung unter Nutzung der DVD-ROM "Redshift 7 Premium" © 2009 United Soft Media Verlag GmbH, München / © 2009 Maris Multimedia Ltd.

Die Leier ist ein kleines, aber auffälliges Sternbild, das am abendlichen Sommer- und Herbsthimmel leicht zu finden ist. Der Hauptstern, die Wega, ist (nach Arktur) der zweithellste Stern der nördlichen Hemisphäre und der fünfthellste Stern am Nachthimmel. Südlich der Wega bilden vier Sterne ein Parallelogramm. Sie sollen die Saiten einer antiken Lyra darstellen.

Zwischen den Sternen β und γ Lyrae liegt der berühmte Ringnebel M57.

Die Wega bildet mit den Sternen Deneb (Sternbild Schwan) und Atair (Sternbild Adler) das große Sommerdreieck.

Mythologischer Hintergrund

Die Leier wurde nach der griechischen Mythologie von Hermes erfunden. Sie kam später in den Besitz Apollons, der sie wiederum seinen Sohn Orpheus schenkte. Dieser wusste sie so vortrefflich zu spielen, dass er sogar Hades, den Herrscher der Unterwelt, mit seinem Spiel erweichen konnte. Orpheus erwirkte mit seinem Gesang von Hades die Erlaubnis seine verstorbene Gattin Euridyke aus der Totenwelt zurück ins Leben zu führen. Er musste allerdings versprechen, sich auf dem Weg ins Licht nicht nach ihr umzudrehen. Da er gegen diese Bedingung verstieß, verlor er Euridyke ein zweites Mal. Das Sternbild erinnert an diese traurige Geschichte

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