Perseus

Mit freundlicher Genehmigung unter Nutzung der DVD-ROM "Redshift 7 Premium" © 2009 United Soft Media Verlag GmbH, München / © 2009 Maris Multimedia Ltd.

Das Sternbild soll die Gestalt des griechischen Helden Perseus darstellen, der die tödliche Medusa besiegte. Die Sterne Mirfak, δ, ε und ζ bilden den Körper und ein Bein des Perseus. Der Stern Algol repräsentiert das abgeschlagene Medusenhaupt, das er in der Hand hält. Algol ist ein sogenannter Bedeckungsveränderlicher. Wenn die beiden Sterne, von der Erde aus betrachtet, nebeneinander stehen, ist ihre Helligkeit größer, als wenn ein Stern den anderen verdeckt. Dieser Helligkeitswechsel hat eine Periode von 2,9 Tagen und ist gut zu beobachten.

Perseus ist in unseren Breiten teilweise zirkumpolar, d.h., das ganze Jahr über sichtbar. Besonders gut kann er im Herbst beobachtet werden, da er dann hoch über dem Horizont steht.

Durch das Sternbild zieht sich die Milchstraße, die hier allerdings nicht sehr auffällig ist, da zahlreiche Dunkelwolken das Licht der Sterne abschwächen.

Im Perseus befinden sich interessante Beobachtungsobjekte, wie der offene Sternhaufen M 34 und der Doppelsternhaufen h und Chi Persei.

Mythologischer Hintergrund:

Perseus, der Sohn von Zeus und der Danae ist einer der ganz großen Helden der griechischen Mythologie. Gemeinsam mit Athene und dem Götterboten Hermes tötete er die scxhreckliche Medusa. Das Sternbild zeigt ihn, wie er ihren Kopf in die Höhe hält. Eine weitere Heldentat ist sein Kampf mit einem Meeresungeheuer (Cetus), das die äthiopische Küste verwüstete und Andromeda geopfert werden sollte. Nach seinem Sieg befreite Perseus die Schöne und heiratete sie. Zusammen mit ihr und ihren Eltern Cassiopeia und Cepheus wurde Perseus später an den Himmel gesetzt

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