Was ist ein Stern

Ein Stern ist eine gigantische Kugel aus leuchtenden ionisierten Gasen, vorwiegend Wasserstoff und Helium. Diese Gaskugeln sind derart massereich, dass sie beständig Gefahr laufen, unter ihrem eigenen Gewicht zusammenzufallen, ein Prozess, der Gravitationskontraktion genannt wird. Dass sie trotzdem stabil bleiben, hängt mit den nuklearen Reaktionen in ihrem Zentrum zusammen, die dieser Kraft entgegenwirken. Dort nämlich führen gewaltige Drücke und Temperaturen dazu, dass Wasserstoffkerne zu Helium verschmelzen. Diese Kernfusion erzeugt einen mächtigen Druck, der die Gravitation ausgleicht.

Die Farbe von Sternen ist temperaturabhängig, und sie können ganz unterschiedliche Größen haben., Die Oberflächentemperatur kann je nach Sterntyp zwischen 3.000 und 40.000° K betragen.

Unsere Sonne etwa ist ein typischer gelber Zwergstern der Klasse G2V mit einer Oberflächentemperatur von ca. 5.500° K und hat eine Masse von 1,989 × 10hoch30 kg. In ihrem Zentrum herrschen 15 Millionen Grad und der Druck beträgt hier mehr als 2 × 10hoch 16 Pascal, diese Faktoren ermöglichen die Kernfusion.  

Rigel A ist ein Riesenstern der Spektralklasse B8. Der Stern der Leuchtkraftklasse Ia befindet sich in der Übergangsphase vom Blauen Riesen zum Roten Überriesen. Er strahlt mit der etwa 46.000-fachen Leuchtkraft der Sonne, damit ist er nach Beteigeuze (135.000-fach) und Antares (90.000-fach) der leuchtstärkste Stern innerhalb einer Entfernung von 1000 Lichtjahren von uns. Der nächste noch hellere Stern ist mit einem Abstand von etwa 1600 bis 3200 Lichtjahren der Hauptstern des Schwans Deneb.