psychoanalytische Gruppentherapie

Psychoanalytische Gruppentherapie


Eigentlich entstand die Gruppentherapie deswegen, weil man möglichst vielen Patienten ein Angebot an Therapien schaffen wollte. Inzwischen wird sie jedoch ganz gezielt bei bestimmten Problemen und Störungen angewendet. Wichtig ist dabei, daß der Erkrankte in der Lage und motiviert ist, sich in einer Gruppe zu äußern und sich selbst als Teil der Gruppe ansieht. Der Therapeut behandelt dabei die gesamte Gruppe und spricht meistens über das gesamte Geschehen in der Gruppe. Nur selten widmet er sich einem einzelnen. Die Gruppentherapie ist also eine Therapie, die sich nicht an den einzelnen richtet, sondern die Therapie findet durch die Gruppe statt. Eine Gruppe besteht aus fünf bis 10 Teilnehmern und trifft ein- bis zweimal pro Woche zusammen. Eine Sitzung dauert meist 90 Minuten. Die Gruppentherapie wird von den Krankenkassen übernommen.
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